Bode: Legale Mountainbike-Angebote im Deister erhalten und naturverträglich weiterentwickeln
Im September-Plenum des Niedersächsischen Landtages hat sich Veronika Bode MdL für eine dauerhafte und naturverträgliche Lösung für das Mountainbiking im Deister ausgesprochen. Anlass waren zwei Petitionen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung legaler Mountainbike-Angebote – darunter eine öffentliche Petition, die von mehr als 5.000 Menschen mitgezeichnet wurde.
Der Deister ist seit vielen Jahren ein beliebtes Naherholungsgebiet und zugleich ein beliebtes Revier für Mountainbiker. Drei bislang legal betriebene Trails waren im Rahmen eines Pilotprojekts befristet genehmigt. Nachdem diese Genehmigungen Ende 2025 ausgelaufen waren, lehnte die Region Hannover eine weitere Genehmigung ab und ordnete den Rückbau der Strecken an. Das Verwaltungsgericht Hannover bestätigte diese Entscheidung im August 2026 im Eilverfahren; das Hauptsacheverfahren steht noch aus.
Für Bode ist klar: Nur Strecken zu schließen und zurückzubauen löst das Problem nicht. Die Mountainbiker würden dadurch nicht aus dem Deister verschwinden. Stattdessen bestehe die Gefahr, dass bei fehlenden attraktiven legalen Angeboten wieder mehr ungelenkte und illegale Strecken entstehen.
Deshalb setzt die petitionspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion auf einen fairen Interessenausgleich zwischen Sport, Naturschutz, Forstwirtschaft und Eigentümern. Ziel müssten klare Regeln für naturverträgliche, attraktive und rechtssichere Strecken sein. Gemeinsam mit der Region Hannover, den Kommunen, den Landesforsten und den Mountainbike-Vereinen solle eine dauerhafte Lösung entwickelt werden.
Dafür beantragte die CDU-Fraktion, die Eingaben der Landesregierung als 'Material' zu überweisen.