Veronika Bode

Bode: Sachliche Aufklärung nach "Kahlschlag" im Wald zwischen Groß und Klein Brunsrode

CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag stellt Kleine Anfrage an die rot-grüne Landesregierung

Nach Berichten der Wolfsburger sowie Helmstedter Nachrichten über eine großflächige Baumentnahme im Naturschutzgebiet zwischen Groß- und Klein-Brunsrode durch die Niedersächsischen Landesforsten hat die CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag eine Kleine Anfrage an die rot-grüne Landesregierung gestellt. Ziel sei eine neutrale, sachgenaue Klärung der rechtlichen Grundlage des Handelns der Niedersächsischen Landesforsten, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Helmstedter Abgeordnete Veronika Bode MdL.

Veronika Bode MdL im Niedersächsischen Landtag (Foto: Björn Küssner).Veronika Bode MdL im Niedersächsischen Landtag (Foto: Björn Küssner).

„Wir wollen in unserer Kleinen Anfrage wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage die Rodungen stattgefunden haben, ob die Naturschutzbehörden beteiligt waren bzw. hätten beteiligt werden müssen, wie stark der Boden verdichtet wurde und welche Wiederherstellungsmaßnahmen vorgesehen sind. Ebenso wollen wir wissen, inwieweit die Landesregierung hierüber vorab informiert und involviert war“, führt die Christdemokratin aus.

Gleichzeitig schüttelt Bode den Kopf darüber, dass vor allem SPD- und Grüne-Vertreter/innen des Wahlkreises die Landesforsten scharf angreifen – gerade diejenigen Fraktionen, die gemeinsam die Landesregierung bilden und damit eigentlich auch für das öffentliche Unternehmen Landesforsten mitverantwortlich seien. „Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet meine roten und grünen Wahlkreisvertreterkollegen so vehement Kritik äußern“, so Bode. „Denn als regierungstragende Fraktionen müssten sie eigentlich das öffentliche Handeln der Landesforsten grundlegend unterstützen – nicht pauschal verurteilen, bevor alle Fakten auf dem Tisch liegen.“

Die CDU-Fraktion betont, dass es ihr mit der Kleinen Anfrage nicht darum gehe, politische Stimmungsmache zu betreiben, sondern um eine sachliche Aufklärung: „Wir möchten Klarheit darüber, ob hier ein sachlich gerechtfertigtes forstwirtschaftliches Vorgehen stattgefunden hat, oder ob die Eingriffe das Gebiet in unzulässiger Weise beeinträchtigen“, erklärt die Helmstedterin. „Nur so kann sichergestellt werden, dass Naturschutz und Forstwirtschaft Hand in Hand gehen.“